Sterben geschieht heute vielfach im Krankenhaus oder Pflegeheim

Schon bei der Anmeldung in diesen Häusern sollten die Fragen in Formularen, z.B. nach Konfessionszugehörigkeit und die Erlaubnis der Datenweitergabe an die jeweiligen Seelsorger/innen bewusst wahrgenommen und beantwortet werden:
Wenn niemand wissen darf, welcher Konfession Sie angehören und dass Sie gerne auch seelsorgerlichen Beistand in Anspruch nehmen möchten, kann auch kein kirchlicher Besuchsdienst funktionieren. Erkundigen Sie sich bei der Anmeldung in einem Krankenhaus oder Pflegeheim nach den Möglichkeiten, besucht zu werden.

Wenn Besuche eines Seelsorgers auch auf der Intensiv-Station gewünscht werden, wo normalerweise nur nahe Angehörige Zugang bekommen, bitten Sie im Krankenhaus darum – meist macht man dies ohne große Formalitäten möglich, wenn Sie es wünschen.
Bei schwierigen Entscheidungen wie Magensonde, Organentnahme u.ä. können die Seelsorger/innen Beistand geben.

In Hospizen ist das Personal geschult, Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten, ihnen in Fragen und schweren Momenten beizustehen.
Auch manche andere  Kliniken und Heime ermöglichen heute bereits, dass die Angehörigen auch die Nacht bei ihren Lieben verbringen können. Bei guter medizinischer Versorgung, die auch Schmerzen nimmt, können sie in aller Ruhe miteinander reden, Abschied nehmen und füreinander da sein. Viele Menschen erleben so diese letzte Zeit als besonders intensiv und bereichernd, als Ausdruck großer gegenseitiger Liebe und des Respekts.

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